Die Rückkehr von Fritz Langs METROPOLIS

Mit der Welturaufführung der restaurierten Fassung von METROPOLIS (DE 1927/2010) in Frankfurt und Berlin ist Fritz Langs Uraufführungsfassung auf die Kinoleinwand zurückgekehrt. Über Jahrzehnte hinweg galt etwa eine Viertel des Films als verloren, für die nahezu vollständige Fassung konnten Szenen von knapp 25 Minuten Länge wieder eingefügt werden.


Die Fassung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung feierte am 12. Februar 2010 mit Stummfilmkonzerten ihre glanzvolle Doppel-Premiere, die von ARTE live im Fernsehen übertragen und auf das Brandenburger Tor projiziert wurde.


Der monumentale Stummfilmklassikers von 1927 wird auf zunächst auf Filmfestivals in der ganzen Welt zu sehen sein. Noch in diesem Jahr kommt die restaurierte Fassung – mit der neu-editierten Originalmusik nach der Partitur von Gottfried Huppertz –ins Kino und wird anschließend auf DVD erhältlich sein.

 

Bildergalerie„Dieser Abend (…) schenkte das Glück einer Erfahrung, von der man noch seinen Enkeln wird erzählen können“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach der Berlinale-Vorstellung. Impressionen aus Berlin und Frankfurt sehen Sie in unserer Bildergalerie.

 

Die Uraufführung im Friedrichstadtpalast gehörte als Berlinale-Special zu den Höhepunkten der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Frank Strobel dirigierte die Vorstellung mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Es sprachen der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Bernd Neumann, Berlinale-Direktor Dieter Kosslick sowie Eberhard Junkersdorf (Kuratoriumsvorsitzender der Murnau-Stiftung).

 

Die Uraufführung in der Alten Oper Frankfurt war im Rahmen des vom Kulturfonds FrankfurtRheinMain initiierten interdisziplinären Kooperationsprojekts Phänomen Expressionismus zu erleben. Die Vorstellung in der Alten Oper Frankfurt wurde von dem Staatsorchester Braunschweig unter Leitung von Helmut Imig begleitet.Es sprachen der Hessische Ministerpräsident Roland Koch und Helmut Poßmann (Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung). Ehrengast war Direktorin Paula Felix-Didier vom Museo del Cine Pablo C. Ducros Hicken in Buenos Aires, deren sensationelle Entdeckung im Jahr 2008 die weltweit bedeutende Wiederherstellung ermöglicht hat. Christoph Amend (ZEITmagazin) moderierte die Frankfurter Premiere.

 

Premieren am 12. Februar 2010 im Rahmen von:


Berlinale, Phänomen Expressionismus