Ausstellung und Buch

The Complete METROPOLIS

Austellung vom 21. Januar bis 25. April 2010

Museum für Film und Fernsehen (Berlin)
in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Einer der einflussreichsten Filme der Filmgeschichte wird 2010 in Berlin in seiner Originalfassung mit bisher verschollen geglaubten Szenen wieder zu sehen sein. Aus diesem Anlass erzählt die Ausstellung die Geschichte der künstlerischen Vision und der gigantischen Produktionsgeschichte von METROPOLIS (D 1927, Regie: Fritz Lang). Die spektakulären Massenszenen, die futuristische Filmarchitektur und das Bild vom Maschinenmenschen beeinflussen bis heute Science-Fiction-Filme und Musikvideos (PDF).

 

FRITZ LANGS METROPOLIS
Herausgegeben von der Stiftung Deutschen Kinemathek
belleville Verlag Michael Farin München
400 S., ca. 600 Abb.
250 x 290 mm, HC, € 49,80
ISBN 978-3-923646-21-0
Erscheint im Januar 2010.
FRITZ LANGS METROPOLIS

 

Im Februar 2010 wird der Film /Metropolis/ auf der Berlinale nach mehr als achtzig Jahren erstmals wieder in einer nahezu vollständigen Fassung aufgeführt. Aus diesem Anlass widmet die Stiftung Deutsche Kinemathek in Zusammenarbeit mit der Murnau-Stiftung dem Film eine Sonderausstellung, zu der im belleville Verlag München das Buch "Fritz Langs /Metropolis/" erscheint.

 

Das Buch "Fritz Langs /Metropolis/" enthält einen Textteil und einen Bildteil, letzterer wird von Kommentaren begleitet.

 

Der Textteil versammelt Beiträge zur Geschichte und Bedeutung des Films, stellt die komplizierte und verwirrende Geschichte seiner vielen Fassungen und Kürzungen vor, erläutert die Bedeutung der originalen Filmmusik für die neue Rekonstruktion und analysiert, wie die neuen Szenen die Erzählstruktur des Films entscheidend verändert haben. Wie kam es überhaupt dazu, dass die längste Fassung so lange unbekannt geblieben ist und erst jetzt wieder auftauchte, wie verlief die erste Vorführung dieser Fassung in Berlin? Auch dazu bietet das Buch Antworten. Mit Beiträgen von Werner Sudendorf, Franziska Latell (Editorisches Vorwort), Bernard Eisenschitz (Wege und Umwege zu Metropolis), Rainer Rother (Metropolis entdeckt), Martin Koerber (Erneute Notizen zur Überlieferung des Films Metropolis), Anke Wilkening (Das Ende eines Mythos) und Frank Strobel (Rekonstruktion und Originalmusik von Metropolis). Mit einem Grußwort von Helmut Poßmann.

 

Für den Bildteil wählten die Herausgeber aus rund 1000 Fotos die schönsten, aussagekräftigsten und gelegentlich auch skurrilsten Aufnahmen aus. Original Szenen- und Kostümentwürfe, das Original-Drehbuch, Requisiten und Zeugnisse von Mitarbeitern blättern in opulenter Ausstattung das ganze Spektrum dieser spektakulären Produktion aus. Unter anderem konnten die Herausgeber auf über 800 Fotos aus der persönlichen Sammlung von Fritz Lang aus der Cinémathèque Francaise zurückgreifen.