Metropolis (1927/2010) auf DVD und Blu-ray

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Die nahezu vollständig wiederhergestellte Originalfassung lässt Fritz Langs Stummfilmklassiker neu erleben, mit der rekonstruierten und neu eingespielten Originalmusik von Gottfried Huppertz.

 

Die hochwertige Edition enthält darüber hinaus drei Dokumentationen über die Geschichte des Science-Fiction-Epos, die Entdeckung des verloren geglaubten Materials in Argentinien sowie die Rekonstruktion und Restaurierung durch die Murnau-Stiftung gemeinsam mit ihren Partnern in Deutschland. Weitere Extras - kuratiert von der Murnau-Stiftung gemeinsam mit der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen (Berlin) – umfassen verschiedene Arbeitsbeispiele zur Restaurierung sowie Mini-Features zum Thema Tricktechnik (Medienstationen aus der Ausstellung THE COMPLETE METROPOLIS). Das 32-seitige Booklet enthält zusätzliche Informationen rund um den Film und die Restaurierung.

 

Mit parallelen Premieren in Frankfurt und Berlin war die restaurierte Fassung der Murnau-Stiftung im Jahr 2010 vorgestellt worden, seither tourt sie weltweit in Stummfilmkonzerten. In Deutschland kam der vertonte Film im Mai 2011 bundesweit in die Kinos, nach der in der Filmbranche üblichen Frist von sechs Monaten erscheint er nun auf DVD und Blu-ray.

 

Die Rückkehr von Fritz Langs METROPOLIS

Mit der Welturaufführung der restaurierten Fassung in Frankfurt und Berlin ist Fritz Langs Premierenfassung am 12. Februar 2010 auf die Kinoleinwand zurückgekehrt, mit Projektion auf das Brandenburger Tor und Live-Übertragung auf ARTE. In den folgenden Monaten tourte METROPOLIS mit Stummfilmkonzerten in der ganzen Welt – von Shanghai über Paris bis Rio de Janeiro.

 

Mit eingespielter Musik - nach der Originalpartitur von Gottfried Huppertz - kann der Film mit freundlicher Unterstützung und im Verleih von Warner Bros. nun auch für den regulären Kino-Spielbetrieb angeboten werden.

 

Bildergalerie„Dieser Abend (…) schenkte das Glück einer Erfahrung, von der man noch seinen Enkeln wird erzählen können“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach der Berlinale-Vorstellung. Impressionen aus Berlin und Frankfurt sehen Sie in unserer Bildergalerie.

 

Die Uraufführung im Friedrichstadtpalast gehörte als Berlinale-Special zu den Höhepunkten der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Frank Strobel dirigierte die Vorstellung mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Es sprachen der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Bernd Neumann, Berlinale-Direktor Dieter Kosslick sowie Eberhard Junkersdorf (Kuratoriumsvorsitzender der Murnau-Stiftung).

 

Die Uraufführung in der Alten Oper Frankfurt war im Rahmen des vom Kulturfonds FrankfurtRheinMain initiierten interdisziplinären Kooperationsprojekts Phänomen Expressionismus zu erleben. Die Vorstellung in der Alten Oper Frankfurt wurde von dem Staatsorchester Braunschweig unter Leitung von Helmut Imig begleitet.Es sprachen der Hessische Ministerpräsident Roland Koch und Helmut Poßmann (Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung). Ehrengast war Direktorin Paula Felix-Didier vom Museo del Cine Pablo C. Ducros Hicken in Buenos Aires, deren sensationelle Entdeckung im Jahr 2008 die weltweit bedeutende Wiederherstellung ermöglicht hat. Christoph Amend (ZEITmagazin) moderierte die Frankfurter Premiere.

 

Premieren am 12. Februar 2010 im Rahmen von:


Berlinale, Phänomen Expressionismus